Europas Windenergiemarkt ist rückläufig. Gemäß den Wind-Europe-Halbjahresdaten sind nur noch zehn Länder nennenswert am Windkraftzubau beteiligt.
Ende August war über 93 Gigawatt Solarleistung in Deutschland ans Netz angeschlossen. Der Markt wächst weiter. Deshalb könnte der Zubaurekord des vergangenen Jahres übertroffen werden.
Eine solide Prognose bereits vor der Gutachtenerstellung ist ein integraler Bestandteil der nachhaltigen Energieerzeugung der Zukunft.
In einer neuen Studie beleuchten die Analysten von Global Data die Chancen für grünen Wasserstoff. Sie kommen zu einer sehr optimistischen Prognose: Grüner Wasserstoff kann die Energiewirtschaft verändern.
Das Fraunhofer ISE hat seit September 2020 in Baden-Württemberg an 40 Stationen im Minutentakt die Sonneneinstrahlung gemessen. Diese Daten können Grundlage für verbesserte Einspeiseprognosen werden.
Beeinträchtigen Windenergieanlagen die Anwohner? Erste Erfahrungen mit einem neuen Berechnungsverfahren für Schallprognosen, dem Interimsverfahren.
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft hat eine Studie zum Beitrag der Stromwirtschaft zur Senkung der Treibhausgasemissionen veröffentlicht. Neben der Abschaltung zusätzlicher Kohlekraftwerke mit einer Gesamtleistung von fünf Gigawatt muss vor allem der Ausbau der Ökostromversorgung schneller vorwärts gehen. Der Verband gibt schon mal einen ersten Hinweis, wie das realisiert werden kann.
Prognosefehler in der Wettervorhersage können Netzbetreiber in Schwierigkeiten bringen. Neue mathematische Modelle, die das Fraunhofer IWES Kassel gemeinsam mit dem Deutschen Wetterdienst entwickelt hat, sollen bessere Vorhersagen möglich machen - Ergebnis des jetzt abgeschlossenen Projektes EWeLiNE. Eine Demonstrationsplattform steht Netzbetreibern bereits zur Verfügung, in einigen Monaten soll der "EnergyForecaster" dauerhaft online zur Verfügung stehen.
Das Hamburger Beratungsunternehmen der Windkraftbranche Klaus Övermöhle geht für 2017 von einem Kapazitätszubau im Windparkbestand an Land in den deutschen Grenzen von mehr als fünf Gigawatt (GW) aus. Auch 2018 werde der Zubau mit rund drei GW noch stark ausfallen – allerdings gefährde der gesetzlich verschärfte Wettbewerb die Teilnahme der meisten kleineren Projektierer.
Die weltweit installierte Solarstromleistung wird sich in den kommenden Jahren mehr als verdoppeln. Die Photovoltaik ist nicht mehr aufzuhalten. Die Frage ist nur, wie schnell wächst der Markt wirklich.
Der Speichermarkt in den USA ist regelrecht explodiert. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat er sich im ersten Quartal 2016 mehr als verdoppelt. Doch dieser Anstieg wird nicht so weitergehen. In Fünf Jahren erwarten die Analysten aber, dass die Zwei-Gigawatt-Marke beim Zubau geknackt wird.
Die Forscher des Fraunhofer ISE haben zusammen mit den Entwicklern von Transnet BW ein neues Prognoseverfahren entwickelt. Damit kann der Netzbetreiber die Einspeiseleistung von Solaranlagen in ganzen Regionen genauer bestimmen. Die Ergebnisse können sich sehen lassen.
Eine aktuelle Studie des BDEW zeigt den Pfad, wie sich Energiesysteme entwickeln werden. Die Versorgung wird dezentral aber international vernetzt. Strom gewinnt als Sektor an Bedeutung und das Zeitalter der großen Kraftwerke geht zu Ende. Der Chef des BDEW fordert aber, in die entgegengesetzt Richtung zu gehen.
Der südkoreanische Energieversorger Kepco hat ein Programm für den Ausbau von Großspeichern aufgelegt. Diese diesen vor allem der Stützung des Netzes. Der erste Teil der Speicherpipeline ist inzwischen aufgebaut. Derweil sind die USA zum größten Speichermarkt herangewachsen, was die zugebaute Leistung betrifft.
Nach ersten Prognosen für das Jahr 2015 wurden Windturbinen mit 56 Gigawatt weltweit installiert. Mit den insgesamt 415 Gigawatt Windleistung können 900 Terawattstunden Strom produziert werden - genug um Japan komplett zu versorgen.
Marktanalysten erwarten eine Verzehnfachung des Marktes für kleine Solarstromspeicher in den kommenden drei Jahren. Die bisherigen Hürden, die die Integration eines Stromspeichers in private Photovoltaikanlagen behindert haben, werden dann überwunden sein.
Die Agentur für Erneuerbare Energien hat in einer Metastudie die Gestehungskosten von Strom aus unterschiedlichen Erzeugungstechnologien zusammengefasst. Dazu hat sie verschiedene Einzelstudien nebeneinander gestellt. Das Ergebnis ist eindeutig.
Die installierte Photovoltaik-Leistung in Nord- und Südamerika wird bis zum Jahr 2030 von heute 13 auf fast 140 Gigawatt wachsen. Das und weitere positive Entwicklungen sieht eine neue Prognose des Analysten Global Data voraus.
Mehr eigene Forschungs- und Entwicklungskompetenz, weniger schnelle Entwicklungszyklen: Die Windturbinenbauer werden sich in den nächsten zehn Jahren immer effizientere Maschinen bauen müssen, insbesondere in der Drei-Megawatt-Klasse, aber den Takt ihrer Innovationen verlangsamen, davon geht das Marktforschungsinstitut Make aus. Den radikalsten Wandel aber erlebt das Offshore-Geschäft.
Marktforscher sagen voraus, dass der Zubau von Photovoltaikanlagen in Deutschland in diesem Jahr nur 3,9 Gigawatt betragen wird. Grund sind die drastisch gesunkene Einspeisevergütung und die bisher noch fehlenden Speicheranreize. China wird in den nächsten Jahren der dominierende Einzelmarkt werden.
Noch vor Jahresabschluss prognostiziert das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) einen Zubau von rund 500 Bioenergieanlagen in Deutschland für das Jahr 2012. Die Zahl der verglichen mit dem Vorjahr auf noch ein gutes Drittel zurückgegangenen Installationen enthält indes einen großen Anteil an Anlagenvergrößerungen. Ohne diese fällt die Bilanz noch schwächer aus.
Den größten Teil des Zubaus von Anlagen zur dezentralen Energieversorgung werden Solarstromgeneratoren sein. Marktforscher erwarten einen Trend weg von der zentralen Energieversorgung. Die Branche muss aber neue Geschäftsmodelle und Technologien entwickeln. Das sehen sie vor allem in der gebäudeintegrierten Photovoltaik.
Die zukünftigen Preise für fossile Rohstoffe werden in verschiedenen energiewirtschaftlichen Studien der letzten drei Jahre sehr unterschiedlich prognostiziert. Das bringt die Diskussion um die Kosten der Energiewende in eine erhebliche Schieflage.
Nachdem die Aktien der Hersteller von Solarzellen, Modulen und Komponenten in den Keller gerutscht sind, sieht Goldman und Sachs die Zeit reif, wieder in die Branche zu investieren. Die Preise sind gesunken und die Zubauprognosen positiv, auch wenn die guten Ergebnisse des letzten Jahres nicht erreicht werden.
Die Kasseler Firma Enercast bietet einen Onlinedienst an, der die tatsächlichen Einspeisedaten für Strom aus Photovoltaikanlagen bis zu zwei Tage vorhersagen kann. Sie greifen auf die Daten vom Sunny Portal, vom EUMETSAT und vom Deutschen Wetterdienst zurück.