Im Dezember 2021 hatte das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz die erste Ausschreibung des Förderinstruments H2Global über bis zu 900 Millionen Euro bewilligt. Nun kündigt die verantwortliche Projektgesellschaft Hintco die zweite Auktionsrunde an. In vier regionalen und einem globalen Los werden insgesamt 2,5 Milliarden Euro ausgeschüttet. Der Gesamtbetrag könnte nach finaler Bestimmung der Finanzmittel auf 3 Milliarden Euro steigen. Für die regionalen Lose wurden mindestens 484 Millionen Euro und für das globale Los 567 Millionen Euro zugewiesen.
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Fördermittel begleichen Differenzkosten
Die Funktionsweise des Programms besteht darin, grünen Wasserstoff auf dem Weltmarkt günstig einzukaufen und in Deutschland beziehungsweise der Europäischen Union meistbietend zu verkaufen. Die Differenzkosten zwischen dem (erwarteten höheren) Ankaufspreis und dem (niedrigeren) Verkaufspreis werden durch die Fördermittel ausgeglichen (Contracts for Difference Approach, CfD).
Neue Serie: „Erneuerbare brauchen Zuwanderung“
Die fünf Lose für erneuerbare Kraftstoffe nicht-biologischen Ursprungs (RFNBO) sind nach Produktionsregionen und Losarten gegliedert, die entweder produktoffen oder vektoroffen sind.
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Hintco GmbH
Premiere für geteiltes Los
Die zweite Auktionsrunde umfasst zudem zum ersten Mal ein gemeinsames Los der Regierungen Deutschlands und der Niederlande. „Zum ersten Mal wird diese jüngste H2Global-Auktion von zwei Regierungen unterstützt, was beweist, dass eine globale Zusammenarbeit im Bereich der sauberen Energie nicht nur möglich, sondern unerlässlich ist. Jede Auktion und jedes Los beschleunigt die Energiewende, trägt zur Skalierung der Märkte bei und fördert Investitionen“, sagt Markus Exenberger, Geschäftsführer der H2Global Foundation Mitgründer von H2Global.
Geplante Elektrolysekapazität übersteigt erstmals zehn Gigawatt
Der Ansatz von H2Global erleichtere die Preisfindung und Transparenz, während die Handelsströme schrittweise skaliert werden, um die Marktliquidität zu erhöhen. Darüber hinaus würde die Unsicherheit der Infrastruktur durch gezielte Vertragsbedingungen und -vorgaben angegangen.