Mehr Frauen für die so genannten „MINT-Berufe“ zu gewinnen, ist erklärtes Ziel der Bundesregierung. Doch es hapert an der Umsetzung. Auch in den technischen Berufen der Windenergiebranche sind Frauen in der Minderheit. Wie Mädchen motiviert werden können, einen solchen Job zu ergreifen, zeigt eine jetzt erschienen Dissertation.
"Die Stimmung ist schlecht." Mit diesen Worten begann Dieter Frey seinen Kommentar im September 2003 in unserem Magazin Erneuerbare Energien. Der Planer aus Buchholz rief mich vor ein paar Tagen an und machte mich auf den Artikel aufmerksam. Nach fast 13 Jahren erscheint der Text brandaktuell.
Dem ersten Award bei den vom Berliner Dienstleister Spreewind organisierten Windenergietagen im November ging drei bis vier Wochen vorher die spontane Idee voraus. Sie zündete: Das Interesse am Preis einer Fortbildung zum Internetauftritt sei groß gewesen, sagt der Erfinder des Wind Website Awards Bernd Weidmann. 2016 wird er erneut verliehen. Ein Interview über den Segen von Transparenz und Google.
Welches Windkraft-Unternehmen hat die beste Website? wind-turbine.com ist dieser Frage nachgegangen. Bernd Weidmann, Gründer und Geschäftsführer, gab die Sieger während der Windenergietage von Spreewind bekannt.
Nach Einschätzung von Klaus Övermöhle von Övermöhle Consult & Marketing in einem Vortrag auf den Windenergietagen von Spreewind vergangene Woche in Linstow werden die Ausschreibungen 2017 fast keine Auswirkungen auf den Windkraftausbau haben. Auch die Existenz kleiner Projektierer ist nach seiner Einschätzung nicht in Gefahr.
Das Frauennetzwerk Women of Wind Energy stärkt Frauen in der Windindustrie. Auch in Deutschland könnte deren Anteil in der Branche größer sein.
Warum die Windenergie in Baden-Württemberg immer noch keinen sichtbaren Auftrieb hat, kann die Landesregierung in Stuttgart nicht ausreichend erklären. Eine ehrliche politische Analyse wäre aber bundesweit für Energiewendepolitiker und Windkraftbranche wichtig.
Die Windenergie ist das Rückgrat der Energiewende und beschäftigt heute schon rund 120.000 Menschen. Der Bundesverband Windenergie startet nun einen crossmedialen Karriereführer speziell für die Windbranche.
Eine vom Bundesverband Windenergie (BWE) in Auftrag gegebene und im Mai veröffentlichte Studie legt nahe, die ab 2016 wirksame Sechs-Stunden-Regel im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) werde Erlöse neuer Windparks binnen 25 Jahren halbieren. Diese Analyse ist laut unseren Gastautoren Eckhard Kuhnhenne-Krausmann und Nicolai Herrmann zu negativ und kontraproduktiv. Sie plädieren für konkrete projektbezogene Erlösgutachten.
Sonst meidet Europas Windkraftverband EWEA nationale Streitfragen, nun aber hat er harsch neue Maßnahmen zum Schutz konventioneller Kraftwerke wie die deutsche Kapazitätsreserve kritisiert. „Das wahre Problem ist, dass manche Mitgliedsstaaten schlicht zu viel konventionelle Kapazitäten installierten“, sagte EWEA-Politikchef Kristian Ruby am gestrigen Donnerstag, während in Slowenien Europas Energieregulierungsbehörden zum Thema „Eine Energieunion für Verbraucher“ tagten.
Hat die Windenergiebranche ein Problem mit fairer Bezahlung und Behandlung der Mitarbeiter? Ein schleichender Arbeitskampf bei Anlagenhersteller Enercon und eine Gewerkschaftsstudie scheinen das zu belegen – aber auch, wo Windarbeit gut ist. Reichlich Diskussionsstoff also für die bevorstehende größte Jobmesse der Branche.
Klaus Övermöhle gibt bei den Windenergietagen von Spreewind und dem BWE Berlin-Brandenburg in Potsdam erstmals Zahlen aus seiner neuen Prognose für den Ausbau bis 2017 bekannt. Demnach sieht die Branche zwei starken Jahren entgegen.
Wie gelingt der richtige Einstieg auf der Managementebene? Häufig klaffen Erwartungen von Neulingen und Vorgesetzten auseinander. Volker Schulz arbeitet als Director Board and Executive für die Unternehmensberatung Mercuri Urval. Er berät Windfirmen bei der Suche nach Personal. Haben Sie fragen? Dann kontaktieren Sie ihn, schreiben Sie hier einen Kommentar!
Das Thema kocht immer wieder hoch: Fehlt uns Personal? Ian-Paul Grimble, Geschäftsführer des Windenergie-Dienstleistungsunternehmens PSM Management GmbH in Erkelenz, sagt: Ja! Es fehlt an Fachkräften in der Windbranche. Arwid Detlefs, Geschäftsführender Gesellschafter der Personalberatung TGMC Management Consulting GmbH in Hamburg, will "die Kirche im Dorf" lassen. Was ist Ihre Erfahrung? Schreiben Sie uns!
Die Windenergieanlagenhersteller Vestas und Enercon hatten am ersten Tag der Hannover Messe Industrie hohen Besuch an ihren Ständen: Der russische Staatschef Wladimir Putin kam zusammen mit Kanzlerin Angela Merkel, gefolgt von einem gewaltigen Security-Tross auf die Stände, um sich über die Windenergie zu informieren.
Nachdem das baden-württembergische Unternehmen erst Ende Oktober die Gründung einer Elektromibilitätssparte bekanntgegeben hat, steigt Wirsol jetzt auch in die Windenergie ein. Die Wirsol Wind GmbH hat erste Großprojekte in Deutschland und im europäischen Ausland bereits in Planung.
Wenn sich die Windbranche nicht gerade über zu schwache Windjahre die Köpfe zerbricht, rückt meist die Frage nach der Nutzbarkeit der produzierten Energie in den Vordergrund des Grübelns. Die 20. Windenergietage in Berlin Schönefeld zeigten, dass das auch gleichzeitig geht – und dass die Branche im Sturm der Herausforderungen nicht Mauern, sondern Windräder baut.
Spätestens 2020 wird die Windenergie- die Luft- und Raumfahrt-Industrie als größter Abnehmer von Verbundwerkstoffen überholen. Dies gilt vor allem für kohlenfaserverstärkte Kunststoffe (CFK), die Turbinenhersteller zunehmend in die noch aus Glasfasern gefertigten Rotorblatter einschmelzen und diese damit verstärken. Das belegt eine Studie des amerikanischen Marktforschungsinstituts Lux Research.
Die europäische Windkraftbranche drängt auf eine Zielsetzung der Europäischen Union (EU) bei erneuerbaren Energien für 2030. Der Verband European Wind Energy Association (EWEA) warnt, sonst werde der Wirtschaftszweig in der aktuellen EU-Debatte um die Förderung kohlenstoffarmer Technologien ins Hintertreffen geraten.