Natur- und Artenschutz blockieren jeden zweiten Windpark, auch weil Behörden im Blindflug entscheiden. Das Bundesverfassungsgericht reagiert.
Behörden dürfen Windparks nicht mehr nach eigener Abschätzung der Risiken für Vögel genehmigen, sagt das Verfassungsgericht. Ist das gut, Herr Schlüter?
Machen Juristen sich zu Narren, indem sie wissenschaftliche Kriterien ignorieren? Das fragt Hartwig Schlüter, EnerPlan Projektentwicklung GmbH.
Der Naturschutzbund (Nabu) hat die von der Landesregierung in Kiel vor gut einer Woche verabschiedeten Entwürfe der schleswig-holsteinischen Regionalplanung kritisiert. Der dort verankerte verbesserte Schutz von Anwohnern gehe hauptsächlich zu Lasten des Vogelschutzes. Warum der eigentlich wichtige Einwand nicht greift und warum der Nabu dringend an einer Vision für den Klimaschutz arbeiten sollte.
Der Göttinger Umweltgutachter und Windparkprojektierer Hartwig Schlüter setzt auf drei Verfassungsbeschwerden gegen die „naturschutzfachliche Einschätzungsprärogative“ bei der verwaltungrechtlichen Überprüfung von Windparkgenehmigungen. Die Rechtsprechung hatte in der Vergangenheit dieses Instrument geschaffen, das die Naturschutzbehörden de facto nach eigenem Gutdünken entscheiden lässt.
Der Endbericht der Untersuchung zu Artenschutz und Windkraft mit dem Titel Progress ist jetzt veröffentlicht worden. Der Bundesverband Windenergie erhofft sich auf dieser Basis eine Versachlichung der Diskussion.
Mit dem Vordringen der Windkraft auf Forstflächen wird Vogel- und Fledermausschutz oft aufwendiger und schwieriger. Doch es geht auch anders, wie Windparkentwickler Juwi zeigt. Dieser Artikel ist eine Kostprobe aus unserem Print-Magazin ERNEUERBARE ENERGIEN 4/2016. Abonnieren Sie unser Magazin und lesen Sie mehr exklusive Fachartikel.
Die Juristin Marion Westphal-Hansen von der Berlin Kanzlei Müller-Wrede und Partner erklärte den Teilnehmern eines Rechtsseminars der Kanzlei in Neuruppin, worauf in Konfliktfällen zu Vogelschutz und Windkraft zu achten ist.
In der vergangenen Woche berichteten wir über eine neue, noch unveröffentlichte Studie zum Thema Vogelschutz und Windkraft. Der Artikel und ein vorangegangener Bericht in der Süddeutschen Zeitung erhitzten die Gemüter unserer Leser. Deshalb geben wir an dieser Stelle einem Vogelschutzexperten und Windparkplaner Gelegenheit, das Thema zu vertiefen.
Mehr als 25.000 Windenergieanlagen drehen sich in Deutschland. Für Naturschützer ein Grund, vor Gefahren für Vögel zu warnen. Eine Auswertung vorliegender Studien und Bestandserhebungen des Projektentwicklers Abo Wind zeigt jedoch: Die Lebensbedingungen geschützter Vögel haben sich verbessert. Abo Wind fordert daher ein Umdenken beim Naturschutz.
Bringen Vogelschützer den Offshore-Windparkbau in den USA voran?
In seiner aktuellen Ausgabe bläst Der Spiegel zum Sturm gegen die Windmasten. Mit Übertreibungen, Fehleinschätzungen, Falschaussagen. Wir haben uns die Argumente vorgeknöpft.