Der Bundestag hat den Solardeckel aus dem EEG endlich gestrichen. Doch das sichert nur den bisherigen Ausbau der Photovoltaik. Der muss aber schneller gehen. Der BSW Solar hat dazu einen Plan vorgelegt.
Die Regierungskoalition hat sich geeinigt: Der Solardeckel fällt und die Abstandsregeln von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung regeln die Bundesländern in den Bauordnungen. Zudem plant die Bundesregierung die Absenkung der EEG-Umlage mit Steuergeldern.
Union und SPD haben im Bundestag geschlossen gegen die Abschaffung des Solardeckels gestimmt. Aber die Realisierungsfristen für Solarparks wurden verlängert.
Entwurf des Wirtschaftsministeriums reagiert auf Corona-Krise mit Fristverlängerung und beendet Ausnahmen für Bürgerwind. Nichts Neues zum Solardeckel.
Noch nie war das Geschäftsklima in der Solarbranche so schlecht wie bisher. Denn die Planer, Projektierer und Handwerker arbeiten auf die installierte Leistung von 52 Gigawatt zu. Danach gibt es keine Förderung mehr.
Viele Betriebe des Solarhandwerks in Deutschland befürchten in den nächsten Monaten einen drastischen Rückgang der Aufträge. Vor allem die Segmente der großen Anlagen für Industrie und Gewerbe sind betroffen. Der Grund: vor allem der Solardeckel.
Mit einem offenen Brief haben sich Unternehmen und Verbände der Solar- und Energiebranche an die Bundeskanzlerin gewandt. Sei soll endlich für die Abschaffung des Förderdeckels für Solaranlage sorgen.
Die Bundesregierung hat beschlossen, den Förderdeckel für Solaranlagen zu beseitigen. Auch für Mieterstrom gibt es noch Hoffnung. Die Onshore-Windkraft kommt allerdings unter die Räder.
Der BSW Solar warnt vor einem Markteinbruch, wenn der 52-Gigawatt-Deckel nicht gestrichen wird. Den Strompreis wird das nicht weiter belasten. Denn der Solarstrom wird immer preiswerter.